Motorrad-Saison-Eröffnungsfahrt 2019

Motorrad-Saisoneröffnungsfahrt 2019 unter dem Motto:

"Du musst fest üben, bis Du den Bogen raus hast".


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in Bilderbericht von Reinhard Kendziora

Auch wenn die Motorradsaison wegen des milden Wetters schon längst eingeläutet war, ließen es sich dennoch rund ein Dutzend Kolleginnen und Kollegen nicht nehmen, an der offiziellen Saisoneröffnungsfahrt des Verbands teilzunehmen.
Mit dabei als Stammgäste waren Andreas Röse und Lars Range vom TÜV. Hier einige Eindrücke von einem erlebnisreichen Tag unter Bikern.

Kaffee und Brötchen in der Geschäftsstelle als Stärkung vor der Fahrt. Damit unterwegs niemand vom Motorrad kippt.

Wer zu spät kam, musste erst einmal auf die Knie. Zumindest um sich in die Liste einzutragen.

  

Am Stopschild an der Manteuffelstraße. Für manche Fahrschüler ein Ort der Tränen. Natürlich nicht für die Kollegen. Alle haben korrekt angehalten. Indianer-Ehrenwort.

Nach einer Weile auf der Landstraße ein ungeplanter Zwischenhalt. Unruhe kam auf. Gab es ein Problem?

 

Sascha Herberg signalisiert: Kein Problem - alles in Ordnung. Da wollte nur jemand mal schnell hinter einen Baum (aus Gründen der Diskretion nicht im Bild).

Mit sichtbar bester Laune beim ersten Zwischenziel - dem Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Linthe. Warum hier einige nach oben schauen? Sascha testete seine mitgebrachte Drohne, die er mit seinem Smartphone zu steuern versuchte.

 

Sabine Koch und Bernd Ferme haben die Tour zusammengestellt. Außer den beiden wusste zu diesem Zeitpunkt noch kein anderer, wo es eigentlich hingehen soll.

Seltene aber idyllische Begegnung. Das Gegenüber verfügte nur über zwei PS. Und mehr Gelassenheit.

 

René Paschke hatte sich eigens die gelbe Verbandsweste übergezogen. Es stellte sich heraus, dass sie zwar zum Tragen aber nicht zum Motorradfahren taugt. Von wegen enganliegende Motorradkleidung...

 

Am Ziel angekommen. Auf dem Hof der Burg in Ziesar versuchte Sascha erneut, seine Drohne zu befehligen (Sascha unten links, Drohne oben rechts).

Das Ergebnis. Die ganze Gruppe auf dem Burghof - aufgenommen aus der Luft. (Foto: Sascha Herberg bzw. dessen Drohne)

Die Überraschung an der Burg: Bogenschießen. Jeder hatte drei Versuche. Hier versuchte Sascha, seinem Sohn Liam die Handhabung zu erklären. Wichtig: Dem Sieger winkte als Belohnung die Vermählung mit Burgfräulein Kunigunde.

 

Martina Ottenburg nach ihrem ersten Versuch. Sabine notierte Fehlschuss. Liam reichte gönnerhaft den nächsten Pfeil.

Er war der Beste: Sascha Herberg. Sabine überreicht unter Applaus den Pokal. Und ein Bild vom Burgfräulein Kunigunde, das Sascha nun gemäß der Vereinbarung zu ehelichen hatte.

Hier das besagte Burgfäulein Kunigunde. Sascha nahm es betont gelassen.

Gegenüber im „Bergfried“ gab es ein köstliches Mittagessen. Im Bild rechts sitzt Marita, die Freundin von Bine und Bernd, die freundlicherweise das Equipment zum Bogenschießen nach Ziesar gebracht hatte. Auf einem Motorrad wäre das nicht zu transportieren gewesen.

 

Weiter ging es Richtung Thyrow, zum Eisessen. Wir sehen hier René „Old Flatterhemd“ Paschke mit vorbildlichem Abstand von mehr als 1,5 m beim Überholen des Radfahrers.

 

Ein weiterer Zwischenstopp wurde gleich zum Einkaufen genutzt. Der Beutel in Martinas hand enthält Spargel, original vom Erzeuger.

Das letzte Ziel: Eis-Cafe Thyrow. Hier saßen wir im letzten Jahr und ließen es uns richtig gut gehen. Diesmal leider nicht. Der Zettel auf dem rechten Aufsteller neben dem Eingang enthielt den Text: „Heute geschlossen“.

Sowohl die Enttäuschung über den Eismangel als auch die fortgeschrittene Zeit führten zu spontanen Zerfallserscheinungen der Gruppe. In der Bildmitte verabschieden sich Claus Ottenburg und Andreas Röse. Rechts daneben sagen sich Lars Range (mit dem imposanten Rücken) und Sascha Herberg adé.

 

Ein herrlicher Tag mit zahlreichen Kurven, interessanten Begegnungen und vielen Erlebnissen war zuende. Im Bild Sabine Koch, unterwegs Richtung Heimat, wo es auch schöne Eiscafés gibt. Ihr und Berni (und Freundin Marita) gilt unser Dank für eine sehr gelungene Tour durch’s Brandenburgische, die viel Spaß gemacht hat. Verbunden mit dem Wunsch, dass sie für das nächste Jahr wieder eine Tour zusammenstellen mögen. Wir würden uns freuen.